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Marlo und Kristof von Along Came An Elephant erzählen:

Die Belgische Nordsee – Bredene – ein Königskind von Badeort

Marlo en Kristof - Along Came an Elephant

Hallo! Wir sind Marlo und Kristof, ein begeistertes Pärchen, das in den letzten 10 Jahren doch eine Reihe von schönen Plätzen auf unserer Erdkugel besucht hat. Da wir beide einen stressigen Vollzeitjob haben, sind wir verpflichtet, auch mal umzudenken, wenn wir wiedermal auf Reise gehen. Genau wie unsere Leidenschaft fürs Reisen kennt unsere Kreativität keine Grenzen und schaffen wir es jedes Mal, ganz zauberhafte Reisen an verzauberte Örtchen zu machen, von denen es so viele auf der Welt gibt, die aber auch oft sehr gut verborgen sind.

Als Kinder waren wir alle beiden Träumer und das sind wir immer noch. Und jetzt versuchen wir, Schritt für Schritt diese Träume auch auszuleben. Alles begann im Jahr 2005, als wir uns kennenlernten und uns auf den ersten Blick ineinander verliebt haben. Dann kam eines nach dem anderen und wir haben begonnen, unsere Reiseabenteuer zusammen zu erleben. Doch fantastisch, oder?! Reisen ist ein wichtiger Teil unseres Lebens geworden und wir haben sogar beschlossen, im Ausland (New York, oh yeah!) in den Hafen der Ehe einzulaufen.

Kurz und gut, wir sind echte Reisefanatiker und teilen auch gerne unsere Abenteuer oder unsere fertigen Reisepläne über unseren Reiseblog Along Came an Elephant mit unseren Mitmenschen.

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Ich weiß noch genau, wie ich als kleiner Junge auf dem Rücksitz des Autos meinen Hals ausstreckte, um das wilde Meer bewundern zu können, sobald wir die Belgische Küste für unseren jährlichen Urlaub erreicht hatten. Dort, wo ich mit meinen Eltern und den jüngeren Geschwistern jedes Jahr eine Woche in Ferien war. Ein tolles Abenteuer jedes Mal auf ein Neues. Die Nordsee bedeutete (und bedeutet noch immer) für uns ‘Ferien mit einem großen  F”. F für Freiheit, Sonne, Strand. Kurz und gut herrlich genießen, Ferien wie sie sein müssen.

Das Meer imponiert deshalb auch wie nur wenige andere Dinge in der Natur. Die Art und Weise, wie es sich endlos bis zum fernen Horizont hinausstreckt. Und sowohl links als auch rechts ausweicht, soweit das Auge reicht. Und was soll man von der Kraft der Wellen denken, die sich einen Weg zum Festland bahnen, zum Strand, mit diesem herrlich beruhigenden Geräusch der sich bewegenden Seeströmung. Einfach herrlich, oder?

Meine Liebe zum Meer ist mit dem Alter nur noch größer geworden, man lernt die Pracht und Kraft der Natur nur noch mehr bewundern.

Bredene

So weit so gut, auch wir zogen im September aus, um ein herrliches Wochenende an der Belgischen Nordsee in Bredene, ganz in der Nähe der Königin der Badeorte Oostende zu erleben. Eins ist auf jeden Fall schon Mal sicher: wenn Oostende die Königin ist, dann verdient Bredene ohne Zweifel den Titel als Königskind! Eine Pracht der Kronprinzessin.

Bredene ist immerhin der einzige Badeort in Belgien, eigentlich auch die einzige Stadt an der Küste, wo der natürliche Übergang zwischen Strand und Dünen noch vollkommen respektiert wird. Ungestörte Natur. Meterhohe Dünen mit natürlichem Wachstum, hier kann man herrlich spaziergehen oder - warum auch nicht - ein gemütliches Picknick veranstalten.

Seedeiche und meterhohe Gebäude behindern den natürlichen Gang der Dinge in anderen belgischen Badeorten und wenn Sie mal von der Bredener Natur, so wie sie sein muss, gekostet haben, können Sie einfach nichts anderes sagen als: W-U-N-D-E-R-S-C-H-Ö-N.

Die ersten zwei bis drei Stunden nach Ankunft war dann auch Wandern durch die und entlang der Dünen und am Strand eigentlich das Einzige, was wir getan haben. Herrlich entspannen bei einem recht starken Seewind, aber doch alles mit einer freundlich lächelnden Herbstsonne.

Wir wandern in Richtung Oostende, ein paar Kilometer weiter, Schritt für Schritt gegen die Windfahnen.

Einen knappen Kilometer weiter als das Zentrum von Bredene an der Linie, die den Strand vom Beginn der Dünen unterscheidet finden Sie den Beachclub Twins, ein Paradies für sowohl mutige Wind- und Kitesurfer als auch alle, die ein Gläschen oder einen Happen direkt am Meer genießen wollen. Uns können Sie sicher zu den letzteren zählen, und wir haben den Sommer-Cocktail genossen, während wir den unglaublich mutigen Tricks bewundernd zuschauten, welche die Wassersportler den vorbei kommenden Spaziergängern und den gleichartigen Twins Beachclub Besuchern wie wir selbst zeigten. Das schöne Leben, einfach noch etwas besser!

Windsurfing
Zonsondergang

Im Nachhinein haben wir unsere Wanderung fortgesetzt und eine immer tiefer stehende untergehende Sonne genossen. Wir fühlten uns frei und entspannt. Ein schöner Sonnenuntergang war dann auch das Tüpfelchen auf dem I eines tollen Tages auf und an den Dünen und am Strand von Bredene.

Auf kulinarischer Ebene hatten wir bereits eine Reihe von Adressen im Voraus ausgewählt, die wir absolut auf unserer gastronomischen ‘Bucket-Liste’ abhaken wollen. Die Belgische Nordsee und die grauen Garnelen sind einfach unzertrennlich verbunden. Auch deshalb haben wir bei unserem Abend in Bredene zwei typische, verführerische Gerichte gewählt, bei denen die Garnelen die Hauptrolle spielen: herrlich frisch gemachte Garnelenkroketten als Vorspeise, ein Appetizer, der für unsere Geschmackspapillen ein wahrer Genuss waren.

Und danach? Jawohl, eine ur-belgische Hauptmahlzeit in Form von frischen Tomaten-Garnelen mit belgischen Fritten und selbstgemachter Majonäse. Herrlich!

 

Tomaat garnaal
Gastronomisch

Der nächste Mittag war dann der Höhepunkt unseres kulinarischen Wochenendes an der Belgischen Küste. Wir haben uns einen Tisch beim bekannten ‚Seaweedchef‘ gegönnt. Ja, Sie lesen richtig, das Restaurant Le Homard et La Moule ist weit und breit bekannt für seine Weise, wie es die verschiedenen Sorten Seegras auf leckere Weise in den verschiedenen Gerichten verarbeitet. Wir waren auf jeden Fall sehr neugierig.

Wir entdecken sehr gerne neue Dinge und dies hier war eine ausgezeichnete Gelegenheit, deshalb haben wir auch mit hohen Erwartungen das Restaurant betreten, wo wir von Gastherrn und -frau in ihrem modernen, stilvoll eingerichteten Restaurant empfangen wurden. Die Inneneinrichtung macht neugierig und charmiert gleichzeitig und sorgt auch dafür, dass Sie sich schnell wie zu Hause fühlen. Bereit für den Genuss.

Schon bei den ersten Häppchen wurden wir herrlich von den verschiedenen Weisen überrascht, wie der Seaweedchef Seegras auf sehr originelle Weise in den verschiedenen Häppchen verarbeitet.

Was soll man zum Beispiel von Sandkeksen mit Parmesan, Mohn und japanischen Braunalgen halten. Das klinkt nicht nur lecker, sondern schmeckt auch einfach gut. Wir durften selbstgemachte Wurst probieren, in die auch Algen verarbeitet sind. Lachs-Sushi mit selbstgemachtem (und leicht scharfem!) Nori. Ja sogar das Brot und die Butter bekommen die herrliche Note des „Gemüses aus der See“.

Zalmsushi
Kreeft

Wir haben uns beide für ein 3-Gängemenü entschieden, wobei die andere Spezialität von Le Homard et La Moule das Hauptgericht unseres kulinarischen Ausflugs war: herrlicher Hummer, serviert mit Seegemüse, Kombu und Dashi aus grauen Nordseegarnelen. Ein Genuss für unseren Gaumen, so lecker war alles.

Nach dem Dessert (wir nahmen Seegras-Käse mit dem passenden Bier, das auch - jawohl - Noten von Seegras enthält und einen Dessert mit Ananas und Pistazien) hatten wir noch ein gemütliches abschließendes Gespräch mit Gastherrn und-frau. Die Liebe für ihre Arbeit wurde noch einmal zusätzlich durch die leidenschaftliche Weise, wie sie von ihrem Restaurant sprachen, untermalt. Schön zu sehen und zu hören.

Mit all diesen schönen Erlebnissen fand auch unser Wochenende ein Ende. Nach unserem gelungenen kulinarischen Vergnügen beim Seaweedchef haben wir noch ein letztes Mal in vollen Zügen die Seebrise und die unglaublich schöne Dünenlandschaft hier in Bredene genossen.

Bredene, der einzige Badeort an der Belgischen Nordseeküste, wo die Dünen und der Strand noch ungestört (und so schön) ineinander überfließen. Es liefert jedes Mal schöne Aussichten. Hier verliert man sein Herz für allemal. Bis bald, Bredene!

Duinen

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